Ein KlimaList Beitrag
Zukunftsfeste Stadtteile:
Wie Standortgemeinschaften den Wandel meistern
Vom Netzwerktreffen am Montag, den 8. Juni 2026 im Neues Rathaus – Mosaiksaal – berichtet Sebastian Holz
Gemeinsam für lebendige Stadtteile: So machen wir unsere Standortgemeinschaften fit für morgen
Wer wünscht sich das nicht? Belebte Straßen, kleine Geschäfte, in denen man sich persönlich kennt, und Plätze, an denen man sich einfach gerne trifft. Hinter dieser Lebensqualität in unseren Stadtteilen stecken meist engagierte Menschen in lokalen Netzwerken. Ein Treffen im Juni 2026 der rund 35 hannoverschen Standortgemeinschaften hat gezeigt: Mit ein bisschen frischem Wind, Zusammenhalt und cleveren Ideen macht dieses Engagement gleich wieder viel mehr Spaß.
Von Misburg bis nach Linden, vom Sahlkamp bis in die Südstadt: In der Landeshauptstadt Hannover arbeiten aktuell rund 35 aktive Standortgemeinschaften, Wirtschaftsinitiativen und Werbegemeinschaften jeden Tag daran, unsere Quartiere lebendig und attraktiv zu halten. Ob die Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute, der Lister Liebling e.V., KlimaList, die Aktion Limmerstraße oder Dachverbände wie das Forum Hannover Nordost e.V. – sie alle bündeln die Kräfte der lokalen Ökonomie.
Beim jüngsten Netzwerktreffen in Hannover kam diese geballte lokale Energie in einem Raum zusammen. Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel fand zur Begrüßung genau die richtigen Worte, um diesen unermüdlichen Einsatz für unsere Stadtteile zu würdigen. Sie sprach aber auch ganz offen an, dass sich die Rahmenbedingungen verändern. Fachlich begleitet von Dr. Christian Eckert (von der imakomm AKADEMIE GmbH) wurde es ein Abend, der vor allem eines machte: richtig viel Mut für die Zukunft.

Quelle: HMG
Wenn in unseren Stadtteilen die Lichterketten zum Weihnachtsmarkt leuchten oder beim verkaufsoffenen Sonntag das Viertel pulsiert, dann ist das keine Selbstverständlichkeit. Es ist das Herzblut der lokalen Gewerbevereine und Standortgemeinschaften. Dass dieses Engagement in Zeiten des Wandels auch mal Kraft kostet, ist völlig normal.



